COMMUNITY
Deutschlands Kinder in der Krise: Warum wir als Unternehmen trotz Staatsversagens eine Community für Integration aufbauen

Als Berliner Unternehmer bei PREA, einer Real-Asset-Boutique, die sich auf datengetriebene Entwicklung von Immobilien, Infrastruktur und sozialen Projekten spezialisiert hat, sehe ich täglich, wie unsere Stadt wächst – und wo sie scheitert. Unsere Mission ist es, Lebensräume zu schaffen, die nicht nur wirtschaftlichen, sondern auch sozialen Mehrwert bieten. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum, Bildungsinfrastruktur und Initiativen, die vulnerable Gruppen stärken. Doch in einer Zeit, in der Deutschland als eines der kinderunfreundlichsten Länder Europas gilt, reicht es nicht, nur zu analysieren oder zu investieren. Wir müssen handeln. In diesem Beitrag teile ich unsere jüngste Charity-Aktion und warum wir trotz düsterer Realitäten eine Community aufbauen, die Veränderung von unten herbeiführt.
Eine schockierende Wahrheit über Deutschland
Stellen Sie sich vor: Ein Land, das für Ingenieurskunst und Wohlstand bekannt ist, rangiert im UNICEF-Ranking zum Kindeswohl auf Platz 25 von 43 OECD- und EU-Ländern – ein Rückfall von Platz 14 im Jahr 2020. Kinder in Deutschland berichten von sinkender Lebenszufriedenheit, schlechteren schulischen Leistungen und höherer Armut. Mehr als eine Million Kinder fehlen grundlegende Bedürfnisse wie warme Mahlzeiten oder angemessene Kleidung. Und eine Umfrage zeigt: 39 Prozent der Erwachsenen halten Deutschland für kein kinderfreundliches Land. Wahrscheinlich sogar weltweit eines der unfreundlichsten, wenn man die globalen Vergleiche betrachtet. Besonders betroffen sind Flüchtlingskinder, die in Berlin ankommen und in einer bürokratischen und sozialen Wüste stranden.
Ein Staatsversagen auf allen Ebenen
Die Gegenwart sieht düster aus – und das nicht nur in Statistiken. Politik und Kommunen versagen auf ganzer Linie, wenn es um die Integration von Flüchtlingskindern geht. In Berlin leben Tausende von Kindern aus Krisengebieten, die neu ankommen und mit Sprachbarrieren, kulturellen Schocks und mangelnder Unterstützung kämpfen. Studien zeigen, dass ethnische Diversität die soziale Integration fördern kann, doch ohne gezielte Maßnahmen bleibt sie wirkungslos. „Vertikale Integration“ – also die tiefe Einbindung in alle Gesellschaftsebenen, von Bildung über Kultur bis hin zu Alltagsfähigkeiten – ist hier entscheidend. In Deutschland bedeutet das: Flüchtlingskinder sollten nicht nur in Willkommensklassen landen, wo der Fokus primär auf Sprache liegt, sondern in umfassenden Programmen, die soziale Bindung, praktische Skills und emotionale Stabilität aufbauen.
Doch die Realität? Seit der Flüchtlingswelle 2015–16 hat Deutschland keine Fortschritte gemacht, sondern degradiert sich in Ihrer eigenen Kultur. In Berlin, wo über 70.000 ukrainische Flüchtlinge leben, fehlen oft Ressourcen. Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren, die frisch aus Kriegs- oder Krisengebieten kommen, brauchen nicht nur Zeit, sondern auch den richtigen Plan zur Anpassung – der Woke-Mind-Virus in unserem schulischen System ist der Grund für spätere Frustation. Lokale Initiativen wie Grassroots-Organisationen helfen, aber der Staat hinkt hinterher: Mangel an Plätzen in Kitas und Schulen, veraltetes Lernsystem, unzureichende Förderung für soziale Infrastruktur, bürokratische Hürden und aktive Gegenbewegungen staatsfinanzierter NGO’s machen Integration zu einem Lotteriespiel. Armut trifft Flüchtlingsfamilien und Einheimische gleichermaßen hart, und ohne Interventionen perpetuiert sich der Kreislauf von Ausgrenzung.
Als Unternehmer würde ich gerne positiv nach vorne schauen: „Es wird besser, der Markt reguliert sich, Innovationen lösen alles.“ Aber ich liege falsch. Dieser Optimismus ignoriert die systemischen Defizite. Stattdessen muss man negativ – oder besser: realistisch – nach vorne blicken. Die Krise wird sich verschärfen, wenn wir nicht eingreifen. Und genau das ist richtig: Anerkennen, dass der Staat versagt, und private Initiativen übernehmen.
Eine Charity-Aktion, die Spaß und Lernen verbindet
Bei PREA glauben wir an regionale Verantwortung. Deshalb haben wir kürzlich eine Charity-Aktion in Kooperation mit dem Nano Kids Club Berlin und dem Restaurant 136 organisiert. Der Nano Kids Club ist ein lebendiger Ort in Berlin, der auf 300 m² Indoor-Spielplätze, Bastelräume, Sportflächen und eine Elternlounge bietet – speziell für vulnerable Familien, inklusive ukrainischer Flüchtlinge. Hier finden nicht nur Kinder Betreuung, sondern auch Mütter Unterstützung und Gemeinschaft.
Gemeinsam mit dem peruanischen Sternekoch Matias Diaz Silva, dem Gründer des Restaurant 136 – bekannt für seine innovative italienisch-peruanische Fusion-Küche – haben wir ein Event für eine Gruppe von Flüchtlingskindern im Alter von 4 bis 10 Jahren gestaltet. Matias, der selbst aus Peru stammt und in Berlin eine kulinarische Brücke schlägt, leitete einen interaktiven Koch-Workshop. Die Kinder lernten nicht nur, eigenständig zu kochen – von einfachen Gerichten bis hin zu peruanischen Nationalgetränken –, sondern übten spielerisch Deutsch. Sätze wie „Schneide den Apfel“ oder „Knete den Teig“ wurden mit Lachen und Experimenten verknüpft.
Das Event war mehr als ein Nachmittag: Wir haben mit aktiven Investitionen unterstützt, aber vor allem mit eigener Hand. Die Kinder, viele erst kürzlich in Deutschland angekommen, kommunizierten mühelos auf Deutsch, bauten Selbstvertrauen auf und schlossen Freundschaften. Es war ein Beispiel für vertikale Integration in Aktion: Kultureller Austausch durch Essen, praktische Skills für den Alltag und soziale Bindung in einer sicheren Umgebung. Wir haben nicht nur den Nano Kids Club gestärkt, sondern auch gezeigt, wie Unternehmen Lücken schließen können.
Von der Düsternis zur community-getriebenen Veränderung
Diese Aktion unterstreicht, warum PREA sich für Berlin einsetzt: Wir priorisieren Regionalität, Kinderförderung und gesellschaftlichen Impact. In einer Stadt, die wächst, aber ihre Schwächsten vergisst, geben wir zurück – durch Projekte wie bezahlbaren Wohnraum oder soziale Infrastruktur. Doch der realistische Blick zeigt: Positiver Optimismus allein reicht nicht. Wenn wir falsch liegen und annehmen, dass der Staat es richten wird, verlieren wir Zeit. Stattdessen blicken wir negativ nach vorne – erkennen die anhaltenden Versäumnisse – und liegen damit richtig: Nur durch private und community-basierte Initiativen ändert sich etwas.
Deshalb bauen wir bei PREA eine Community in Berlin auf. Eine Netzwerk aus Unternehmern, Pädagogen, Köchen und Familien, die trotz Staatsversagens Integration vorantreibt. Solche Events sind der Anfang: Sie machen Berlin lebenswerter, fördern Diversität und schaffen langfristigen Mehrwert. Ethnische Vielfalt stärkt uns alle, wie Studien belegen.
Werden Sie Teil unserer Community
Wenn Sie die düstere Realität ändern wollen, schließen Sie sich uns an. Teilen Sie Ihre Ideen, unterstützen Sie den Nano Kids Club oder kontaktieren Sie mich direkt unter X oder Instagram oder via Firmen-Webseite. Lassen Sie uns mehr Events organisieren –> für ein kinderfreundlicheres Berlin. Besuchen Sie uns regelmäßig und abonnieren Sie unseren Newsletter für Updates.
Zusammen können wir trotz allem positiv wirken – weil wir die Negativität anerkennen und handeln.
Hinweis: Dieser Beitrag basiert auf unseren Erfahrungen und aktuellen Studien. Für weitere Fotos und Videos vom Event folgen Sie uns auf Social Media.
Autor

Gabriel Khodzitski
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Über PREA
PREA ist eine integrierte Real Asset Plattform mit Fokus auf zukunftsfähige Immobilien-, Energie- und Digitalinfrastrukturprojekte. Das Unternehmen vermarktet, entwickelt und realisiert komplexe Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Analyse und Planung bis zu Finanzierung, Bau und Betrieb. PREA gilt als eines der innovativsten Beratungshäuser Deutschlands und verbindet strategische Beratung mit operativer Umsetzungskompetenz.
Unsere Mission ist es, Lebensräume mitzugestalten, die einen erheblichen ökonomischen und sozialen Mehrwert für Investoren, Eigentümer und Nutzer bieten.
PREA ist eine Marke der PREA Group GmbH.
