Als Zinshäuser im weiteren Sinne können alle Häuser bezeichnet werden, die vom Käufer nicht selbst genutzt, sondern als Investition beziehungsweise Kapitalanlage erworben und vermietet werden. Dabei leitet sich der Begriff Zinshaus von dem Wort Mietzins ab und spielt darauf an, dass das Haus zur Vermietung und zur Erzielung von Mieteinkünften bestimmt ist.

Zinshäuser dienen zur Kapitalanlage

Meist sind mit Zinshäusern Wohnhäuser mit mehreren Wohneinheiten gemeint, doch kann auch ein gewerblich genutztes Gebäude als Zinshaus erworben werden. Viele Zinshäuser sind zudem Wohn- und Geschäftshäuser, bei denen die Wohnnutzung überwiegt, darüber hinaus – beispielsweise im Erdgeschoss – aber auch Gewerbeflächen wie Läden, Praxen, Büros oder kleine Werkstätten vorhanden sind.

Mietshaus wird häufig als Synonym für Zinshäuser verwendet

Teilweise wird der Begriff Zinshaus auch als Synonym für Mietshaus gebraucht, wobei mit Mietshäusern in der Regel reine Wohnhäuser oder Wohn- und Geschäftshäuser, aber keine rein gewerblich genutzten Gebäude gemeint sind. Während in Österreich und Süddeutschland häufig von Zinshäusern gesprochen wird, ist in Norddeutschland eher die Bezeichnung Mietshäuser verbreitet.