In der Regel wird zwischen dem Vermieter und dem Mieter ein zeitlich unbefristeter Mietvertrag abgeschlossen, welcher erst dann endet, wenn eine von beiden Parteien die Kündigung schriftlich ausspricht.

Zeitmietverträge müssen schriftlich verfasst sein

Gemäß den Angaben des Deutsch Mieterbundes (DMB) existieren auch zeitlich befristete Mietverträge, in welchen die Mietdauer von Beginn an festgelegt ist. Die Mietverträge auf Zeit müssen schriftlich verfasst werden und darin sowohl die feste Laufzeit als auch der Grund für die zeitliche Befristung festgehalten werden. Des Weiteren muss der Vermieter beim Abschluss des Mietvertrages in schriftlicher Form die künftige Nutzung der Wohnung nach Ablauf des Mietverhältnisses festhalten.

Drei Gründe für Zeitmietverträge

Das Gesetz kennt drei Gründe für eine Befristung:
Bei einer geplanten Sanierung oder einem Abriss, da beides bei einem laufenden Mietverhältnis nicht möglich ist, wenn der Vermieter nach der abgelaufenen Mietzeit Eigenbedarf für sich selbst oder Angehörige stellt sowie für die Vermietung an Mitarbeitende des Vermieters.