Immobilieninvestoren, die eine Wohnung vermieten, wollen eine möglichst hohe Rendite erzielen und den Mietern dennoch einen attraktiven Mietpreis bieten. Hierfür ist es sinnvoll, sich zunächst einen Überblick über den regionalen Mietmarkt zu verschaffen. Um die Kaltmiete festzulegen, wird der Quadratmeterpreis mit der Quadratmeterzahl multipliziert. Bei der Berechnung sollten Immobilieninvestoren beachten, dass in einigen Regionen eine sogenannte Mietpreisbremse vorliegt. Hier darf der Mietpreis maximal 10 % über der Vergleichsmiete liegen. In anderen Regionen ist es rechtlich erlaubt, den Mietpreis 20 % höher anzusetzen als ortsüblich.

Was gibt es zu beachten um eine Wohnung vermieten zu können

Vermieter haben grundsätzlich die Möglichkeit, Mietnebenkosten auf den Mieter umzulegen. Hierzu zählen Betriebskosten wie die Grundsteuer, Heizungs- und Warmwasserkosten, Kosten für die Gebäudereinigung und Abwassergebühren. Hinzukommen können Gebühren für die Straßenreinigung und Müllabfuhr, Schornsteinfegerkosten und Kosten für die Haftpflichtversicherung.

Die Wohnung vermieten durch ein Exposé

Um die richtigen Mieter für eine Wohnung zu finden, ist ein aussagekräftiges Exposé essenziell. Ein erfahrener Immobilienmakler ist Vermietern bei der Festlegung der Zielgruppe und der Exposégestaltung behilflich.