Als Villa wurde ursprünglich ein römisches Herren- oder Landhaus bezeichnet, das von Familien der gehobenen Gesellschaft bewohnt wurde. In der Renaissance lebten Mitglieder der herrschenden Gesellschaft in Villen. Der gesellschaftliche Stand und der luxuriöse Lebensstandard sollten damit repräsentiert werden. Sie wurden oftmals in der Sommerzeit als Sommerhaus oder Landhaus genutzt.

Im 19. Jahrhundert entstanden an den Stadträndern Villenviertel, die dann von vermögenden Bürgern bewohnt wurden.

Merkmale einer Villa

Eine Villa ist ein frei stehendes Haus, dass in einem schön gestalteten Garten (oft in Anlehnung der historischen Schlossgärten), mit einladender Veranda, offenen Balkonen, Erkern, Türmchen meist auch mit imposanten Eingängen zu großräumige Foyers gebaut wurde.
Der Luxus wurde dazu noch durch weiteren Bauten für Dienstboten, Stallungen, Remisen und Pavillons unterstrichen.

Heutzutage wird Villa als Stadtvilla bezeichnet

Villenartige Gebäude in jetzigen Zeit werden allgemein als Stadtvilla bezeichnet. Sie können sowohl als Einzelgebäude oder Mehrfamilienhaus in einer städtisch dichter erschlossenen Gegend, jedoch immer mit sehr gehobener Ausstattung, stehen.