Bei einer Untervermietung vermietet der Mieter gegen eine Geldleistung einen Teil oder die ganze Wohnung für einen bestimmten Zeitraum an Dritte.

Untervermietung benötigt schriftliche Genehmigung

Gemäß der gängigen Rechtsprechung ist zur Untervermietung eine schriftliche Genehmigung (§§ 540, 553 BGB) des Vermieters bzw. des Eigentümers der Immobilien einzuholen. Wird dies unterlassen, so kann der Vermieter wegen widerrechtlicher Überlassung der Wohnräume an Dritte das bestehende Mietverhältnis fristlos kündigen.

Untervermietung wird beim Vermieter beantragt

Der Mieter beantragt beim Vermieter die Genehmigung zur Untervermietung. Hierzu ist der Grund der Untervermietung (Wohnung ist zu groß, zu teuer, längerer Ortswechsel des Mieters usw.) zu benennen. Die Angaben zum Untermieter und evtl. Familienangehörigen sowie die Dauer der Untervermietung sind anzugeben.
Sofern der Mieter ein berechtigtes Interesse angibt, darf die Untervermietung nicht verweigert werden. Sollte der Vermieter nicht reagieren, kann das als Duldung der Untervermietung angesehen werden.

Ab wann braucht es keine offizielle Untervermietung?

Sollte die Wohnung maximal bis zu 6 Wochen an Verwandte oder Freunde, ohne einen finanziellen Ausgleich, überlassen werden, so braucht hierfür keine Genehmigung eingeholt zu werden.