Bei einer Staffelmiete handelt es sich um eine bereits bei Vertragsabschluss vereinbarte, regelmäßige, automatische Erhöhung der Kaltmiete. Die gesetzliche Grundlage hierfür ist im § 557a BGB geregelt. Der Mieter hat zu den vertraglich vereinbarten Terminen, ohne weitere Aufforderung, die jeweils erhöhte Miete zu zahlen.

Die Staffelmiete wird im § 557 a BGB geregelt

Mietverträge mit einer Staffelmiete bedeuten für den Vermieter einen geringeren Verwaltungsaufwand. Der Mieter kann seine Mietkosten vorausschauend planen und entscheiden, ob die Erhöhungen für ihn finanzierbar sind.

Es kann jedoch vorkommen, dass bei einer Staffelmiete die ortsübliche Vergleichsmiete überschritten wird, falls in der Wohngegend keine Mietpreisbremse vorgeschrieben ist.

Grundlagen zur Staffelmiete

Die jährliche Erhöhung wird als Geldbetrag im Mietvertrag ausgewiesen. Zwischenzeitliche Mieterhöhungen sind nicht gestattet, was auch Mieterhöhungen durch Modernisierungsmaßnahmen betrifft.

Eine Erhöhung der Warmmiete durch die Anpassung der Betriebskosten sowie Heiz- und Warmwasserkosten-Vorauszahlungen ist davon ausgenommen.

Bis 2001 durften Staffelmietverträge für 10 Jahre geschlossen werden. In der heutigen Zeit sind Staffelmieterverträge auch längere Zeiträume möglich.