Als Souterrain (aus dem französischen „sous-terrain“ übersetzt für „unterirdisch“) wird ein teilweise unter dem Erdniveau liegendes Geschoss benannt. Der Fußboden liegt wesentlich tiefer unterhalb des übrigen Bodens. Das Souterrain wird auch als Tiefparterre oder Kellergeschoss bezeichnet.

Das darüber liegende Geschoss ist dann das Hochparterre und ist im Gegensatz zum ebenerdigen Parterre über einige Stufen zu erreichen.

Wohnen im Souterrain

Souterrainwohnungen finden sich oft in älteren Gebäuden oder in Bauten mit Hanglage. Hier ist das Souterrain weitaus mehr, als eine ungemütliche Kellerwohnung. Schöne große Fenster bieten meist einen tollen Ausblick. Auch in teuren Wohnlagen sind Souterrainwohnung günstig anzumieten.

Das Souterrain benötigt eine Baugenehmigung

Sofern das Souterrain als Wohnung vermietet werden soll, benötigt man eine Baugenehmigung, die Vorschriften der Landesbauordnung (LBO) des jeweiligen Bundeslandes sind einzuhalten.

In den meisten Bauordnungen wird eine Deckenhöhe von mindestens 2,30 Meter vorgeschrieben, in anderen eine Höhe von 2,40 Meter oder sogar 2,50 Meter. Die Heizung muss die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) erfüllen.