Die Schufa Holding AG (früher Schutzgemeinschaft für Allgemeine Kreditsicherung; kurz: Schufa) sammelt Daten über Verbraucherinnen und Verbraucher und wertet Schuldnerverzeichnisse von Amtsgerichten aus. Der Eintrag in das Schuldenverzeichnis erfolgt nach der Offenlegung von den Vermögensverhältnissen (Eidesstattliche Versicherung).

Welche Daten nutzt die SCHUFA?

Gespeichert werden unter anderem Vorname, Name, Geburtsdatum, Anschrift und Voranschrift, Informationen über Bankkonten, Kreditkarten, Konten bei Mobilfunkanbietern, Leasingverträge, Abzahlung von Raten, Bürgschaften und Kredite. Des Weiteren wird geprüft, ob ein Konto durch die Bank gekündigt oder Kreditkarten eingezogen wurde.

Als Vertragspartner zählen Versicherungen, Banken, Bausparkassen, Telekommunikations- und Versandhandelsunternehmen, Kaufhäuser und Leasinggesellschaften. Nicht dazu gehören Kreditvermittler.

Die Berechnung von dem SCHUFA-Score

Während die B-Auskunft Angaben darüber enthält, ob beispielsweise Raten pünktlich zurückgezahlt werden und sich der Schuldner an die Abmachungen hält, erhalten die Vertragspartner bei den A-Auskünften über die komplette Belastung Informationen zur Führung des Girokontos sowie die Ausgabe über Kreditkarten und Kreditvergaben.

Die prozentuale Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls wird durch das Prognoseverfahren (Scoring-Verfahren) aufgezeigt. Der computerbasierte Punktestand liegt zwischen eins und Hundert. Die finanzielle Prognose lautet: je tiefer desto schlechter.