Immobilieninvestoren, die Objekte ihres Portfolios verschenken und zu Lebzeiten übertragen wollen, sollten einige Dinge beachten, um sich rechtlich abzusichern. Hierfür ist ein notarieller Schenkungsvertrag erforderlich.

Vorteile einer Schenkung der Immobilie

Eine Schenkung bringt diverse Vorteile mit, von denen der Größte ist, dass höhere Freibeträge bei der Schenkung eines Hauses anfallen. Bis zu einem Vermögenswert von 400.000 Euro müssen Kinder beispielsweise keine Steuern zahlen. Möchten Investoren die Immobilie weiterhin nutzen und Mieteinnahmen erzielen, ist es sinnvoll, das Nießbrauchrecht eintragen zu lassen. Wer bei der Erbschaftssteuer sparen möchte, ist ebenfalls gut beraten, sein Haus zu Lebzeiten zu verschenken.

Mit der Schenkung eines Hauses Steuern sparen

Ein Nachteil der Schenkung eines Hauses ist, dass die einstigen Eigentümer kein Darlehen mehr auf das Objekt aufnehmen oder es verkaufen können. Hier kann eine Vereinbarung im Schenkungsvertrag hilfreich sein, die es erlaubt, die Schenkung wieder rückgängig zu machen. Die Rückübertragung ist auch hilfreich, wen dem Beschenkten eine Privatinsolvenz droht und das Haus dann in die Insolvenzmasse mit einfließt.