Im Maklervertrag verpflichtet sich der Auftraggeber zur Zahlung einer Courtage (Provision), wenn ein Miet- oder Kaufvertrag im Rahmen einer Vermittlung oder eines Nachweises abgeschlossen wurde.

Wer bestimmt die Provision?

Die Voraussetzung für einen Provisionsanspruch sind durch § 652 BGB gegeben:

Maklervertrag
• Übernahme der Tätigkeit durch den Makler
• Kausalität (Ursachenzusammenhang)
• abschließender rechtskräftiger Hauptvertrag

Die Entrichtung der Provision ist in der Praxis unterschiedlich geregelt: Die Außen-Provision wird vom Käufer und die Innen-Provision vom Verkäufer getragen. In verschiedenen Bundesländern ist die Kombination von Innen- und Außenprovision klassisch, wobei die Provision zwischen Käufer und Eigentümer geteilt wird.

Regionale Unterschiede bei der Maklerprovision

Beim Immobilienkauf ist die Provision regional unterschiedlich, in der Regel beträgt diese zwischen 3 % und 6 % vom Kaufpreis plus der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die Provision bei der Vermietung von Wohnraum liegt bei maximal zwei Nettokaltmieten plus der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Die Bezahlung bei der Vermietung erfolgt nach dem Besteller-Prinzip. Zahlungspflichtig für die Provision ist diejenige Partei, welche den Makler beauftragt hat.