Es bestehen vier Risikoklassen bei Immobilieninvestments: Core, Core plus, Value Add und Opportunistic. Bei Letzteren handelt es sich um hochriskante, bei Erfolg aber auch sehr ertragreiche Immobilieninvestments. Die opportunistische, stark spekulative Strategie schließt sowohl Repositionierung und Projektentwicklungen als auch Bestandsimmobilien mit ein und gehört damit zu den antizyklischen Investments. Investoren gehen ein relativ hohes Risiko ein, da sie in sanierungsbedürftige Immobilien im Umkreis einer Stadt, anstatt in zentralen Lagen investieren. Folgend ist mit einer relativ hohen Leerstandsquote und einer geringen Bonität der Bestandsmieter zu rechnen. Da der Erwerb von Opportunistic-Immobilien verstärkt während wirtschaftlicher Notlagen vonstatten geht, sind sie verhältnismäßig günstig. Eine Sanierung kann die Gebäude jedoch enorm aufwerten. Sinn des Investments ist in erster Linie das enorme Wertsteigerungspotenzial. Damit steht dem hohen Risiko das hohe Potenzial der Immobilien gegenüber.