Mit Unterzeichnung des Mietvertrages verpflichtet sich der Mieter zu einem pfleglichen Umgang mit der Mietwohnung.

Gültigkeit der Obhutspflicht des Mieters

Dies betrifft nicht nur die Wohnung an sich, sondern auch alle weiteren Räumlichkeiten des Mietgegenstandes wie beispielsweise das Treppenhaus, den Keller, die Waschräume oder die Gänge. Der Mieter ist insbesondere dazu verpflichtet, sorgsam mit den überlassenen Räumlichkeiten und Gegenständen umzugehen und diese vor Schäden zu bewahren. Außerdem hat der Mieter dafür Sorge zu tragen, dass Gefahrenquellen die zu Bränden oder Wasserschäden führen könnten, möglichst ausgeschlossen werden.

Faktoren der Obhutspflicht des Mieters

Auch die Reinigung der Wohnung fällt in die Obhutspflicht des Mieters. Die Wohnung darf weder stark verschmutzt noch vermüllt werden. Auch störender Gestank oder Ungeziefer muss seitens des Vermieters nicht geduldet werden. Normale Abnutzungserscheinungen müssen jedoch toleriert werden. Am Ende der Mietdauer hat der Mieter die Mietwohnung in ordnungsgemäßem Zustand zu verlassen. Kommt es zur Verletzung der Obhutspflicht, kann dies einen Kündigungsgrund darstellen.