Rechtsgeschäfte, welche durch den Gesetzgeber einer notariellen Beurkundung unterliegen, werden von einem Notar, welcher der Schweigepflicht unterliegt, beurkundet.

Was kann der Notar beglaubigen und beurkunden?

Der Notar ist befugt Rechtsgeschäfte zu beurkunden. Beispielsweise kann der Notar folgendes beurkunden:

• Grundpfandrecht
• Grunddienstbarkeit
Kaufvertrag (notarieller Kaufvertrag)
• Erbvertrag
• Vertrag zur Gesellschaftsgründung
• Vorsorgevollmacht
• Ehevertrag
• Testament

Ohne den Käufer verklagen zu müssen, können Verkäuferinnen und Verkäufer eines Grundstücks, dadurch, dass eine notarielle Beglaubigung vorliegt, bei einem allfälligen Ausbleiben der geforderten Zahlung bezüglich des Kaufpreises ihre Ansprüche mit der Unterstützung eines Gerichtsvollziehers sofort durchsetzen.

Beglaubigungen als Bestätigung von der Echtheit einer Unterschrift oder eines Dokumentes als Folge einer Änderung im Grundbuch kann ein Notar vornehmen. Die Beglaubigung gilt nur in Bezug auf die Unterschrift und bezieht sich nicht auf die Richtigkeit des Inhalts.

Der Notar ist bei der Beurkundung gegenüber beiden Parteien zu der Aufklärung und Belehrung über den Inhalt des Schriftstückes sowie den Folgen verpflichtet. Diese Verpflichtung gilt nicht bei der Beglaubigung.