Mithilfe der Nettoanfangsrendite können Makler Immobilienangebote analysieren und mit anderen vergleichen. Auch wenn sie nicht die tatsächliche mit der Immobilie zu erzielende Rendite widerspiegelt, da renditemindernde Faktoren wie Fremdfinanzierungskosten und die weitere Wertentwicklung nicht in die Berechnung integriert sind, bietet sie zumindest einen Anhaltspunkt. Zudem stellt die Nettoanfangsrendite eine deutlich aussagekräftigere Form der Maklerformel dar, welche sich nur auf die Bruttoanfangsrendite bezieht und im Gegensatz zur Nettoanfangsrendite nicht auch noch Kaufnebenkosten und nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten der Immobilie einbezieht. Sie ist daher deutlich aussagefähiger als die Bruttoanfangsrendite. Um die Nettoanfangsrendite zu berechnen, ist der Quotient aus Nettomieteinnahmen und Bruttokaufpreis einer Immobilie zu bilden.