Nach einer Modernisierung kann der Vermieter einen Teil der durch die Renovierung entstandenen Kosten auf den Mieter umlegen und so eine Mieterhöhung erwirken. Unter bestimmten Kriterien können bis zu 8 % der Modernisierungskosten auf die Mieter umgelegt werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Maßnahmen eine Werterhöhung des Wohnraums mit sich bringen. Zu den umzulegenden Kosten gehören beispielsweise Löhne für Bauhandwerker. Aus öffentlichen Mitteln stammende Zuschüsse und Finanzierungskosten wiederum zählen nicht zu den Modernisierungskosten und dürfen folgend nicht auf den Mieter umgelegt werden. Eine Erhöhung der Miete durch eine Modernisierungsumlage ist zudem bei abgeschlossenen Staffel- oder Indexmietverträgen nicht möglich, da sich die Miete automatisch nach den im Mietvertrag fixierten Parametern erhöht.