Der Miteigentumsanteil ist der rechnerische Anteil an einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Die genaue Höhe der Miteigentumsanteile wird in der Teilungserklärung festgelegt. Dabei bildet der Miteigentumsanteil die Grundlage für die Ermittlung der Kosten des Gemeinschaftseigentums. Dieses umfasst sämtliche Bereiche des Gebäudes, die von allen Eigentümern genutzt werden, zum Beispiel Fassade und Treppenhaus.

Mit welchem Anteil sich der jeweilige Eigentümer an den Kosten für Sanierung und Instandhaltungsmaßnahmen beteiligen muss, wird im Verhältnis der Anteile geregelt. Der Miteigentumsanteil ist ebenfalls innerhalb der Eigentümerversammlung und der damit verbundenen Beschlüsse relevant, da über diese nur entschieden werden darf, sobald mindestens die Hälfte der Miteigentumsanteile durch Eigentümer vertreten sind.