Die Mietpreisbremse greift in Städten und Kommunen mit einem knappen Wohnungsangebot. Festgelegt werden diese Gebiete vom jeweiligen Bundesland. Ziel ist ein Schutz der Mieter vor überhöhten Mietanstiegen. Entsprechend der Regelungen darf die Miete bei Neuvermietung lediglich 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Ausnahmen sind Neubauten, die nach dem 1. Oktober 2014 zum ersten Mal vermietet wurden. Weiterhin für drei Jahre von der Regelung ausgenommen sind umfassend sanierte Wohnungen, sofern die Kosten der Modernisierung mindestens ein Drittel des Werts einer Neubauwohnung ausmachen.