Mieterinnen und Mieter sollen durch die Mietpreisbremse, als Gesetz zur Dämpfung des Mietanstiegs bei angespannten Wohnungsmärkten und bei einer Neuvermietung gegen überhöhte Mieten geschützt werden.

Bei Neuvermietungen dürfen die Mieten lediglich 10 % über den ortsüblichen Vergleichsmieten liegen. Davon ausgenommen sind eine Vermietung nach 2014, die erstmalige Nutzung, eine modernisierte oder neue Wohnung sowie eine vorangegangene Miete, welche sich bereits über der zulässigen Miete befunden hat.

Die Mietpreisbremse ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich

Die Mietpreisbremse gilt nur in den vom jeweiligen Bundesland bestimmten Gebieten mit einem knappen Wohnungsangebot.

Vor dem Abschluss eines Mietvertrages sind Vermieterinnen und Vermieter verpflichtet, Mieterinnen und Mieter unaufgefordert und schriftlich über eine allfällige Ausnahme sowie den Umständen zu informieren. Falls sich die Vermieterin oder der Vermieter auf die Ausnahme auf eine entsprechende Vormiete beruft, muss diese mitgeteilt werden.

Versäumt der Vermieter die Informationspflicht, kann sich erst zwei Jahren später nach der Auskunft auf die Ausnahme berufen werden. Bis zu diesem Zeitpunkt muss der Mieter nur die Miete in Höhe von der ortsüblichen Vergleichsmiete plus 10 % bezahlen und ist berechtigt, zu viel bezahlte Miete zurückverlangen.