Zu den vom Vermieter erwünschten Unterlagen zu einer Wohnungsbewerbung gehört die Mieterselbstauskunft.

Für eine Mieterselbstauskunft besteht keine rechtliche Verpflichtung

Hiermit gibt der angehende Mieter Auskunft über seine persönlichen Daten sowie die der übrigen Familienmitglieder, die mit in die Immobilien einziehen wollen.

Weiterhin werden Angaben zu der beruflichen, finanziellen und wirtschaftlichen Situation des Bewerbers erfragt, denn der Vermieter ist verpflichtet einen solventen Vertragspartner auszuwählen. Er muss sich einen Überblick über die Bewerber verschaffen und dazu dient die Mieterselbstauskunft und die dazugehörigen Nachweise.
Eine rechtliche Verpflichtung zur Erteilung einer Selbstauskunft besteht nicht. Mietinteressenten, die die diese verweigern, werden jedoch keine Chance auf einen Mietvertrag haben.

Nicht zulässige Auskünfte bei der Mieterselbstauskunft

Das Fragerecht unterliegt gesetzlichen Bestimmung und erlaubt nur für das Mietverhältnis relevante Auskünfte einzuholen.

Nicht zulässig sind Auskünfte, z.B. nach Heiratsabsichten, Schwangerschaften, Religionszugehörigkeit, Hobbys, sexuellen Vorlieben, Krankheiten usw., die den Mieter in seinem Recht auf informationelle Selbstbestimmung gemäß Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Artikel 1 Abs. 1 Grundgesetz verletzen würden.