Unter einer Mieterhöhung wird eine Anpassung der Kaltmiete für eine Immobilie verstanden. Handelt es sich um einen Staffelmietvertrag, kann eine Mieterhöhung gemäß § 557a BGB bereits zu Beginn des Mietverhältnisses vereinbart werden. Hierbei erhöht sich die Miete stetig zu in dem Vertrag vereinbarten Zeitpunkten um eine fest definierte Summe oder einen vereinbarten Prozentsatz. Weitere Möglichkeiten der Mieterhöhung sind jedoch ausgeschlossen. Eine Mietanpassung gemäß § 558 BGB hin zur ortsüblichen Vergleichsmiete bedarf der Zustimmung des Mieters und darf innerhalb von drei Jahren um maximal 20 % erfolgen. Zudem müssen zwischen zwei Erhöhungen jedes Mal mindestens 15 Monate liegen. In Gebieten mit Mietpreisbremse greifen individuelle Regelungen und angesetzte Prozentsätze. Eine Mieterhöhung aufgrund einer Renovierung ist ebenfalls möglich.