Bei einer Kündigung wird zwischen der fristgerechten und der fristlosen Kündigung unterschieden. Alle rechtlich wirksamen Gründe für eine Kündigung sind im § 573 im BGB vorgeschrieben. Die Kündigungsfristen richten sich nach der Dauer des Mietverhältnisses. Sie betragen drei Monate bei einer Mietzeit von null bis fünf Jahren, sechs Monate bei fünf bis acht Jahren und neun Monate bei mehr als acht Jahren Mietdauer. Während ein Mieter das Mietverhältnis jederzeit unter Einhaltung der dreimonatigen Kündigungsfrist kündigen darf, kann der Vermieter dies nur bei berechtigtem Interesse. Dazu zählen zum Beispiel Eigenbedarf des Vermieters oder Nichtzahlen der Miete seitens des Mieters.

Meistens führt das Fehlverhalten des Mieters zur Kündigung. Fristlose Kündigungen erfolgen bei schwerwiegenden Verstößen. Bevor die fristlose Kündigung erfolgt, ist der Mieter abzumahnen.