Die im Bundesmeldegesetz verankerte Meldepflicht verpflichtet alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, die vorgeschriebenen Sachverhalte an die Meldestellen des entsprechenden Bundeslands gebührenpflichtig zu melden. Gemäß § 19 ist jeder Vermieter dazu verpflichtet, seinem Mieter zwecks Ummeldung eine Wohnungsgeberbestätigung auszustellen. Mieter wiederum müssen sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Umzug bei der örtlichen Meldestelle an- bzw. ummelden. Werden diese Regelungen nicht befolgt, können Bußgelder gegen Mieter und Vermieter verhängt werden. Diese hängen von der Länge der überschrittenen Frist ab. Eine Abmeldung ist allerdings nur notwendig bei einer Auswanderung ins Ausland, bei der Auflösung eines Nebenwohnsitzes oder wenn kein fester Wohnsitz vorliegt.