Soll eine Immobilie verkauft werden, wird oftmals die Hilfe eines Maklers in Anspruch genommen. Mit dessen Hilfe können Wohnung oder Häuser oftmals schneller und zu einem höheren Preis verkauft werden. Der Makler erhält für seine Arbeit als Gegenleistung eine Provision. Seit dem 23. Dezember 2020 ist das „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ in Kraft, wonach die Summe zu gleichen Anteilen von Käufer und Verkäufer zu übernehmen ist. Die Höhe der Provision ist nicht gesetzlich festgelegt und daher frei verhandelbar. In der Regel liegt sie bei 7,14 % des Kaufpreises der Immobilie. Wird die Immobilie nicht gekauft, sondern vermietet, muss der Maklerbeauftragende in der Regel zwei Nettokaltmieten Provision zahlen.