Die Tätigkeitschwerpunkte des Immobilienmaklers liegen auf allen vorbereitenden Maßnahmen, die zum Kauf oder Verkauf einer Immobilie führen. Dafür erhält der Makler ein erfolgsabhängiges Entgelt, die Maklerprovision.

Wer übernimmt die Maklerprovision?

Ob Käufer oder Verkäufer für die Provision aufkommen, ist nicht per Gesetz geregelt. Bis zuletzt galt das sogenannte Bestellerprinzip. Die Partei, welche die Dienstleistung beauftragte, kam bisher auch für die Kosten des Maklers auf.
Aktuelle Bundestagsdebatten sehen jedoch eine Abänderung dieser Regelung vor. Der Beschluss vom 14. Mai 2020 zum „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“  besagt, dass in Zukunft die Provision zu gleichen Anteilen auf Käufer und Verkäufer aufgeteilt wird.

Wie hoch ist die Maklerprovision?

Auch zur Höhe der Maklerprovision gibt es keine Aussage per Gesetz. Die Maklerprovision kann demnach frei zwischen den Parteien verhandelt werden. In der Regel liegt sie jedoch bei 7,14 % des Kaufpreises der Immobilie.
Bei der Vermietung von Immobilien hat derjenige, der den Makler beauftragte, eine Provision in Höhe von zwei Nettokaltmieten zu leisten.