Wird beim Verkauf einer Immobilie ein Makler engagiert, dann ist für seine Tätigkeit eine Provision fällig. Die Provision wird Maklergebühr genannt.

Die Höhe der Maklergebühren sind nicht einheitlich geregelt

Es ist deutschlandweit nicht einheitlich geregelt, ob die Provision vom Käufer oder vom Verkäufer zu entrichten ist. In manchen Bundesländern wird die Provision zur Gänze vom Käufer bezahlt, in anderen gibt es eine Aufteilung zwischen Käufer und Verkäufer. Die Höhe der Provision ist gesetzlich ebenfalls nicht einheitlich geregelt. Üblicherweise ist ein gewisser Prozentsatz des Verkaufspreises fällig. Die Obergrenze dieses Prozentsatzes fällt von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich aus. Davon abweichende Regelungen können jederzeit zwischen den Parteien vereinbart werden.

Die Maklergebühr wird bei Vertragsabschluss festgelegt

Die Maklergebühren ist dann fällig, wenn ein wirksamer Maklervertrag abgeschlossen wurde und die Aktivitäten des Maklers ursächlich für das Zustandekommen des Verkaufes der Immobilie waren. Dies bedeutet, dass eine Vermittlung durch den Makler die Voraussetzung für die Fälligkeit der Provision ist. Ist der Makler selbst Eigentümer der Immobilie, darf jedoch keine Provision verlangt werden.