Als Maisonettewohnung wird eine Immobilie bezeichnet, die aus mindestens zwei Stockwerken besteht. Eine innerhalb der Wohnung befindliche Treppe verbindet die Stockwerke miteinander. Maisonettewohnungen befinden sich häufig im Dachgeschoss von Hochhäusern, können aber auch in den unteren Stockwerken situiert sein.

Besonderheiten einer Maisonettewohnung

Im Vergleich zu einer normalen Wohnung weist eine Maisonettewohnung einige Besonderheiten auf. Wird die zweite Etage als offene Galerie ausgeführt, so wirkt eine Maisonettewohnung deutlich großzügiger als es die Quadratmeterzahl vermuten lässt. Durch die offene Bauweise verfügt diese Form der Immobilie zudem über weniger getrennte Räume. Aufgrund der fehlenden Rückzugsmöglichkeiten eignet sich eine Maisonettewohnung daher vor allem für Singles oder Paare.

Was ist bei einer Maisonettewohnung zu beachten?

Die Nachteile dieser offenen Bauweise sind höhere Energiekosten. Zudem kann es in den Sommermonaten vermehrt zur Überhitzung kommen. Da für eine Maisonettewohnung oft das Dachgeschoss ausgebaut wird, finden sich im Obergeschoss meist Dachschrägen, die sich ebenfalls nachteilig auswirken, da sie die Nutzungsmöglichkeiten einschränken.