Kann ein Mieter seine Miete nicht begleichen, ist unter bestimmten Kriterien eine Kündigung des Mietverhältnisses möglich. Normalerweise erhält der Mieter vor einer außerordentlichen fristlosen Kündigung eine Abmahnung vom Vermieter. Wurde die Miete auch nach einer Abmahnung wiederholt verspätet oder gar nicht bezahlt, kann der Vermieter die außerordentliche fristlose Kündigung aussprechen. Sofern der Mieter nicht freiwillig direkt aus der Wohnung auszieht, muss der Eigentümer nach der fristlosen Kündigung ein gerichtliches Räumungsverfahren einleiten. Wird die Miete für zwei aufeinander folgende Monate nicht pünktlich oder gar nicht gezahlt, ist eine außerordentliche fristlose Kündigung ohne Abmahnung gemäß § 543 des Bürgerlichen Gesetzbuchs möglich. Der Mietvertrag kann bei Zahlungsrückständen so außerordentlich fristlos und ohne Abmahnung gekündigt werden.