Die Grundlagen des Kaufvertrages sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) zu finden.
Der Kaufvertrag ist ein zwischen Verkäufer und Käufer geschlossener Vertrag. Der Kaufvertrag verpflichtet den Verkäufer dazu, dem Käufer die im Vertrag benannte Sache zu überlassen und das Eigentum an der Sache zu beschaffen. Die Sache ist dem Käufer durch den Verkäufer mangelfrei zu übergeben. Der Käufer ist dazu per Kaufvertrag dazu verpflichtet, den vereinbarten Kaufpreis zu zahlen und die gekaufte Sache vom Verkäufer abzunehmen.

Wie kommt ein Kaufvertrag zustande?

Der Kaufvertrag ist ein zweiseitiges Rechtsgeschäft und kommt durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen zustande. Diese beiden Willenserklärungen sind das Angebot und die Annahme. Das Angebot ist eine einseitige, empfangsbedürftige Willenserklärung, die mit ihrem Zugang wirksam wird. Das Angebot soll so an den Empfänger herangetragen werden, dass ein Zustandekommen des Kaufvertrages nur noch vom Einverständnis des Empfängers abhängt. Die Annahme ist ebenfalls eine empfangsbedürftige Willenserklärung. Durch die Annahme bestätigt der Antragsempfänger dem Empfänger den angebotenen Vertragsabschluss.

Kaufvertrag bei Immobilien

Bei einem Kaufvertrag von Immobilien benötigt es zudem einen Notar. Der Notar vermittelt zwischen Käufer und Verkäufer. Er organisiert den Übergang der Immobilie. Der Notar setzt den Kaufvertrag auf und klärt den Käufer und Verkäufer über den Inhalt sowie deren Rechte und Pflichten auf. Der Notar überwacht den Eingang der Zahlung der Immobilie und beantragt die Eigentumsüberschreibung im Grundbuch. Dabei bleibt der Notar den beiden Parteien während dem Kaufprozess neutral.