Die Instandhaltungsrücklage ist eine finanzielle Rücklage, die gemäß dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) zum langfristigen Werterhalt einer Eigentumswohnanlage gebildet wird.

Die Instandhaltungsrücklage wird nach § 21 Abs. 5 Nr. 4 WEG gebildet

Die Instandhaltungsrückstellung ist ein Geldbetrag, der nach § 21 Abs. 5 Nr. 4 WEG im regelmäßigen Wohngeld enthalten ist und zur Finanzierung von notwendigen Instandhaltungen/-setzungen, Reparaturen und Modernisierungen des Gemeinschaftseigentums nach Beschluss der Eigentümergemeinschaft verwendet wird. Durch die Rückstellung sollen unvorhersehbare dringend notwendige Instandsetzungsmaßnahmen zweckgebunden finanziert werden.

Die Instandhaltungsrücklage wird treuhändisch verwaltet

Das Ansparen der Instandhaltungsrücklage gehört zur ordnungsgemäßen, verantwortlichen Verwaltung einer Wohneigentumsanlage und ist durch den Verwalter treuhändisch zu verwalten. Die Rücklage gehört zum Verwaltungsvermögen und wird nach § 10 Abs. 7 Satz 3 WEG beim Verkauf einer Wohnung nicht ausgezahlt.

Die Höhe der Instandhaltungsrücklage

Der im monatliche Wohngeld enthaltene Betrag wird bei älteren Immobilien meist nach der Petersschen Formel berechnet. Das Alter, der bauliche Zustand, geplante Instandhaltungen und der vorhandene Bestand werden in der Wohnungseigentümerversammlung bei der Festsetzung der Rücklage berücksichtigt.