Entscheiden sich Immobilieninvestoren für einen Grundstücksverkauf, muss zunächst der Grundstückspreis ermittelt werden. Um einen realistischen Preis für ein unbebautes Grundstück zu ermitteln, ist es ratsam, einen Gutachter hinzuzuziehen. Dieser verschafft sich einen Überblick über Grundstückspreise der Region, indem er den Wert von Nachbargrundstücken miteinander vergleicht.

Ein Immobiliengutachter kann beim Grundstücksverkauf vermitteln

Sind kaum oder keine geeigneten Grundstücke in der Region verfügbar, ermittelt der Immobiliengutachter den Bodenrichtwert. Durchschnittspreise bei Grundstücksverkäufen sind über den Gutachterausschuss einer Gemeinde erfragbar oder über bestimme Bodenrichtwertkarten einsehbar.
Weiterhin bezieht der Gutachter weitere Kriterien wie individuelle Eigenschaften des Grundstücks mit ein, um den Verkaufspreis festzusetzen. Hierbei fließen der Schnitt, die Ausrichtung, Größe, Bodenbeschaffenheit, Ausweisung als Bauland und der Grad der Erschließung mit ein. Lage und Art des Grundstücks haben dabei den größten Einfluss auf den Grundstückspreis. Dieser kann bis zu 20 % vom Bodenrichtwert abweichen, je nachdem, in welcher Lage sich das Grundstück befindet und von welcher Art es ist.