Möchten Immobilieninvestoren ihr Portfolio um ein attraktives Grundstück erweitern, ist es sinnvoll, vorab eine Grundstücksbewertung vornehmen zu lassen. Auf diese Weise erhalten Investoren fundierte Informationen darüber, ob der Verkaufspreis angemessen ist, und, ob es sich lohnt, ein Gebäude darauf zu errichten. Wer ein Grundstück aus seinem Bestand veräußern möchte, profitiert von einer Bewertung.

Grundstücksbewertung führen Experten durch

Um den Grundstückswert zu ermitteln, nutzen Gutachter in den meisten Fällen das Vergleichswertverfahren. Für die Grundstückswertermittlung zieht der Gutachter die Verkaufspreise kürzlich verkaufter Grundstücke heran, die sich in unmittelbarer Nähe befinden.
In Regionen, wo kaum Baugrundstücke vorhanden sind, wird die Grundstücksbewertung mittels Bodenrichtwerten vorgenommen. Hierfür fasst der Gutachter ähnliche Grundstücke mit einem vergleichbaren Entwicklungsstand zu Bodenrichtwertzonen zusammen.

Für eine Grundstücksbewertung wird das Vergleichswertverfahren angewandt

Faktoren die den Wert eines Grundstücks beeinflussen, sind die Lage, Größe und der Zuschnitt. Zudem spielen die Bebaubarkeit der Grundstücksfläche sowie die Beschaffenheit von Grund und Boden eine wichtige Rolle. Abschließend fließen Eigenheiten wie Eigentumsverhältnisse mit in die Grundstücksbewertung ein.