Eine natürliche oder juristische Person, welche mit einer selbstständigen und dauerhaften Komponente Tätigkeiten durchführt, betreibt ein Gewerbe.

Durch Gewerbe entsteht Konkurrenz

Die Person muss auf dem Markt ein Konkurrenzverhältnis aufbauen, damit Konkurrenzpreise entstehen. Aus diesem Grund fallen freiberufliche Frauen und Männer nicht unter Gewerbetreibende, denn das Ziel ist nicht grundsätzlich der Gewinn, obschon die Absicherung auf der Gebührenordnung beruht.

Gewerbetreibende in der Immobilienbranche

In der Regel sind Gewerbetreibende selbstständig, dazu zählen auch solche, welche ähnliche Konditionen wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufweisen. Ausgenommen sind Angestellte, welche den Gewerbeschein für eine Selbstständigkeit zur Einsparung von Beiträgen in Bezug auf die Sozialversicherung besitzen. Gewerbetreibende in der Immobilienbranche sind beispielsweise Maklerinnen und Makler, Bauträgerinnen und Bauträger sowie Baubetreuerinnen und Baubetreuer. Diese können das Gewerbe erst nach einer offiziellen Erlaubnis ausüben. Die gleichen Voraussetzungen gelten für das Bewachungs- und Pfandleihgewerbe, Beratung und Vermittlung von Versicherungen sowie für die Anlageberatung.

Die Ausübung ist über die Gewerbeordnung geregelt. Darin ist unter anderem vorgegeben, dass die Gewerbefreiheit dann gewährleistet ist, wenn eine Anmeldung beim Gewerbeamt stattgefunden hat. Die Nichteinhaltung von Regelungen und Gesetzen kann zu einer Untersagung durch das Amt führen.