Der Begriff Geschossflächenzahl (GFZ) stammt aus dem deutschen Baurecht sowie der Baunutzungsverordnung § 20 und zeigt die Zulässigkeit auf der Geschossfläche in Quadratmeter pro Grundstücksfläche in Quadratmeter auf.
Die Geschossflächenzahl legt das ganze Baugebiet fest. Die Berechnung für Grundstücksteile oder einzelne Grundstücke kommt selten vor.

Wie wird die Geschossflächenzahl berechnet?

Der Wert wird nach § 20 der Baunutzungsverordnung aus den Grundflächen von den Vollgeschossen und nicht aus der Brutto-Grundfläche nach DIN 277 berechnet.

Zur Berechnung wird die Geschossfläche als Ergebnis der Vollgeschossflächen eines Grundstücks im Verhältnis zur Größe des Grundstücks gesetzt und mit dem Ergebnis des vorgegebenen Höchstwerts verglichen. Die Geschossfläche muss sich aus den Gebäudeaußenmaßen aller Vollgeschosse ergeben.

Formel für die Berechnung von der Geschossflächenzahl

Es gibt verschiedene Formeln um die Geschossflächenzahl zu berechnen:

• Geschossflächenanzahl x Grundstücksfläche = zulässige gesamte Geschossfläche
• Geschossfläche / Grundstücksfläche = Geschossflächenzahl

Der Städtebau im 20. Jahrhundert hat die Geschossflächenzahl maßgeblich beeinflusst und verändert.

Nach der teilweise hohen Geschossflächenzahlen in den Gründungsjahren von ungefähr 4 % sank der Wert nach dem Krieg auf zirka 0,5 % und hat sich zwischenzeitlich bei ungefähr 1,0 eingependelt.