Der gemeinsame Besitz von Eigentümerinnen und Eigentümern in der gleichen Immobilie wird als Gemeinschaftseigentum bezeichnet. Damit ist klar geregelt, dass sowohl die Verwaltungs- als auch die Betriebskosten vom Gebäude durch die Eigentümerin oder den Eigentümer anteilig zu tragen sind, vorausgesetzt, dass keine Sonderregelung vorliegt.

Die Kosten werden bei Gemeinschaftseigentum geteilt

Die Kosten für die Instandhaltung und Renovierungen im Bereich des Gemeinschaftseigentums müssen ebenfalls von den jeweiligen Besitzerinnen und Besitzern aufgrund der gemeinschaftlichen Verpflichtung zum Erhalt der Eigentumswohnung getragen werden.

Gemeinschaftseigentum kann auch ein Grundstück sein

Das Gemeinschaftseigentum bezieht sich sowohl auf die Grundstücke als auch auf die übrigen Bestandteile, welche nicht im Dritt- oder Sondereigentum stehen, zum Beispiel Keller- und Dachgeschosse, Sicherheits- und Bestandsanlagen (Wände, Böden, Fender, Dach, Wohnungs- und Haustüren und Einrichtungen, welche gemeinschaftlich genutzt werden). Dazu zählen unter anderem Zentralheizungen, Treppenhäuser, Aufzüge sowie Ent- und Versorgungseinrichtungen.

Die Verwaltung der Immobilie unterliegt den Eigentümerinnen und Eigentümern sowie dem Verwalter und gegebenenfalls einem Verwaltungsbeirat.