Der Begriff Freizeitimmobilie umfasst sämtliche Immobiliennutzungen, die zum Zweck der Freizeitgestaltung aufgesucht werden. Privat genutzte Feriendomizile gehören genauso dazu wie gewerbliche Konzepte, unter anderem Kinos, Clubs, Sportstätten (z. B. Schwimmbäder, großformatige Kletterparks oder auch Rennstrecken) sowie Campingplätze. Ausgenommen sind Gastronomieimmobilien sowie klassische Kulturnutzungen. Auch klassische Gewerbeimmobilien wie Shopping-Center und Büroimmobilien können anteilig Freizeitflächen beinhalten, zum Beispiel in Form eines Fitnessstudios.

Für Eigentümer und Betreiber ergeben sich bei Freizeitimmobilien zahlreiche Herausforderungen. Ein wichtiger Aspekt dafür ist der Erlebnischarakter, der sich sowohl aus dem Betreiberkonzept als auch aus baulichen Gegebenheiten beziehungsweise der Flächenqualität zusammensetzt. Da Freizeittrends in aller Regel schnell wechseln und die Ansprüche zunehmen, steht der Eigentümer vor der Herausforderung, einerseits schnelle bauliche Anpassungen vornehmen und andererseits die Drittverwendbarkeit der Immobilie sicherstellen zu müssen. Ein wichtiges Beispiel für die stetig zunehmenden Kundenwünsche ist der Wandel von Schwimmbädern zu Erlebnisbädern.