Ein Finanzierungsplan erhält detaillierte Angaben zur Strukturierung einer Immobilienfinanzierung. Bei professionellen Immobilieninvestments ist darin beispielsweise genau dargelegt, wie viel Eigenkapital und wie viel Fremdkapital eingesetzt wird, um ein optimales Risiko-Rendite-Verhältnis zu erzielen. Weitere wichtige Eckpunkte sind die Gesamtkosten des Immobilienerwerbs inklusive Kaufnebenkosten sowie der laufende Kapitaldienst und weitere Investitionskosten, beispielsweise für die Beseitigung von Instandhaltungsstaus. Demgegenüber stehen die regelmäßigen Einnahmen aus Vermietung oder Verpachtung.

Wer als Privatperson eine Wohnung zur Eigennutzung kaufen will, sollte beim Finanzierungsplan darauf achten, dass die monatlichen Raten keinen zu großen Teil der monatlichen Haushaltseinnahmen beanspruchen. Schließlich können sowohl unvorhergesehene Ausgaben für die Immobilie anfallen als auch andere externe Faktoren für eine Verringerung des Einkommens sorgen.