Eine Feuerversicherung für Immobilien wird abgeschlossen, damit Brandschäden an Immobilien ersetzt werden. Neben klassischen Bränden werden auch Blitzeinschläge, Explosionen und Flugzeugabstürze abgedeckt. Seit dem Jahr 1994 ist der Abschluss einer Feuerversicherung freiwillig. Jedoch handelt es sich für Immobilieneigentümer um eine essenzielle Versicherung, mit der nicht nur Bestandsimmobilien, sondern auch Rohbauobjekte abgedeckt werden sollten. In vielen Fällen ist die Feuerversicherung Bestandteil einer übergeordneten Gebäudeversicherung, die beispielsweise auch Sturmschäden abdeckt. Für private Immobilieneigentümer ist relevant, dass sowohl das Sonder- als auch das Gemeinschaftseigentum abgedeckt sind, nicht jedoch die beweglichen Güter, für die eine Hausratversicherung vorgesehen ist.

Die Feuerversicherung wird – je nach Bundesland – mit unterschiedlichen Verpflichtungen für den Eigentümer abgeschlossen. Dazu können unter anderem eine Rauchmelderpflicht oder regelmäßige Abnahmen durch den Schornsteinfeger gehören. Wichtig dabei ist, dass der bauliche Brandschutz nicht ausgehebelt wird, indem beispielsweise Flure und Treppenhäuser mit Gegenständen zugestellt werden.