Die Ertragsanalyse gliedert die Umsatzerlöse, die bei einem bestimmten Projekt zu erwarten sind, nach Tätigkeitsbereichen und geografisch bestimmten Märkten. Die Ertragsanalyse ist nach § 285 Absatz 4 HGB gesetzlich geregelt.

Unternehmen setzen die Ertragsanalyse zum Zweck der Umsatzoptimierung ein. Mithilfe der Ertragsanalyse kann separat geprüft werden, wie wirtschaftlich erfolgreich jeder einzelne Bereich eines Unternehmens ist. Aufbauend auf diesen Informationen kann das Unternehmen weitere Schritte entscheiden, um den Umsatz zu optimieren und die Konkurrenzfähigkeit am Markt zu erhalten. Beispielsweise kann mit einer Ertragsanalyse geprüft werden, ob eine Auslagerung von Bereichen, die an das jeweilige Projekt gekoppelt sind, wirtschaftlich sinnvoll sind.