Eine Eigentumswohnung ist eine innerhalb eines Gebäudes befindliche Wohnung, welche nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) in ein separates Eigentum überführt wurde. Das Wohnungseigentumsgesetz unterscheidet dabei zwischen Sonder- und Gemeinschaftseigentum. Zum Sondereigentum zählen die Eigentumswohnung und das sogenannte Teileigentum. Das sind externe Räume wie Garage, unausgebauter Dachboden und Keller. Ein Wohnungseigentümer kann mit seinem Wohnungs- und Teileigentum nach Belieben verfahren (§ 13 WEG). Zum Gemeinschaftseigentum zählen das Grundstück sowie alle Gebäudeteile und -anlagen, die gemeinschaftlich genutzt werden oder konstruktiver Bestandteil sind, beispielsweise das Treppenhaus, das Dach und der Innenhof. Die Wohnungseigentümer haben daran einen Miteigentumsanteil und ein Mitgebrauchsrecht (§ 13 ff. WEG).

Um eine Wohnung in einem Gebäude in eine Eigentumswohnung umzuwandeln, muss eine Abgeschlossenheitsbescheinigung vorliegen. Die Aufteilung des Gebäudes in Sonder- und Teileigentum wird in der Teilungserklärung dokumentiert und beurkundet. Entsprechend der Wohnflächen der einzelnen Wohnungen werden dann die Miteigentumsanteile anteilig auf die Gesamtwohnfläche des Gebäudes verteilt.

Die Rechte und Pflichten der Wohnungseigentümer eines Gebäudes regelt die Gemeinschaftsordnung.