Dingliche Rechte bezeichnen Rechtsverhältnisse einer Person an einer Sache. Dabei kann es sich unter anderem um ein Grundstück oder eine Immobilie handeln. Durch das dingliche Recht werden im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) Eigentums- und Besitzverhältnisse klar definiert. Wird eine Immobilie verkauft, überträgt sich also das Eigentumsrecht als dingliches Recht vom Verkäufer auf den Käufer. Dies muss notariell beglaubigt und im Grundbuch niedergelegt werden. Sofern der Käufer die Immobilie mittels eines Bankdarlehens erwirbt, erhält zudem die finanzierende Bank in aller Regel ein dingliches Recht in Form einer Grundschuld an der Immobilie. Zu den weiteren wichtigen dinglichen Rechten im Immobiliensegment zählen Dienstbarkeiten, Vorkaufsrechte, Erbbaurechte sowie weitere Schuldrechte.