In einem Darlehensvertrag werden die Bedingungen eines Darlehens zwischen Gläubiger und Schuldner schriftlich festgehalten. Es handelt sich um eine klassische Vertragsform des Schuldrechts. In den meisten Fällen bezieht sich das Darlehen auf Geldbeträge, die innerhalb eines festgelegten Zeitraums zurückgezahlt werden müssen. Für die Bereitstellung des Betrags fordert der Gläubiger Zinsen. Neben Privatkrediten werden Darlehensverträge vor allem bei einem Immobilienerwerb abgeschlossen, sodass die meisten Immobilien neben Eigenkapital auch mit Fremdkapital finanziert werden. Bei der Vertragsgestaltung existieren unterschiedliche Modelle, unter anderem das Annuitätendarlehen, bei dem der Darlehensnehmer seine Immobilie in gleichen Beträgen abbezahlt, wobei sich das Verhältnis aus Zinsen und Tilgung stetig ändert. Bei einem endfälligen Darlehen wird jedoch der gesamte Betrag erst am Ende der Laufzeit fällig. Bei einer Immobilienfinanzierung treten häufig Privatpersonen oder Immobilienunternehmen als Darlehensnehmer und Banken als Darlehensgeber auf, wobei sich der Zinssatz im Euroraum auch nach den Leitzinsen der EZB richtet.