Das Wort leitet sich vom lateinischen Wort annus (= Jahr) ab. Eine Annuität ist eine regelmäßige, mindestens jährlich fließende Zahlung. Auch monatliche oder quartalsweise sowie beliebige weitere Perioden sind möglich und üblich, sofern die Zahlung über das ganze Jahr hinaus garantiert ist. Bei der sogenannten konstanten Annuität, dem Standardfall, verschieben sich der Tilgungs- und Zinsanteil gegeneinander. Die Tilgungslast ist anfangs klein (zum Beispiel 1,0 %) und steigt allmählich, während die Zinslast sinkt. Der Gesamtbetrag der Tilgungsrate bleibt gleich, weshalb diese Form als konstante Annuität bezeichnet wird. Bei der variablen Annuität, die bei Abzahlungsdarlehen zu finden ist, bleibt der Tilgungsbetrag hingegen konstant. Die Zinslast und die Gesamtrate sinken hingegen. Beide Annuitäten haben bestimmte Vorzüge und Nachteile für einen Kreditnehmer. Bei den in Deutschland vergebenen Immobiliendarlehen ist nahezu durchweg die konstante Annuität zugunsten der gleichbleibenden Monatsrate zu finden.